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Aulendorfer Stadtlauf – Adelwarth und Stahl siegen Abermals 380 Teilnehmer bestätigen den Organisatoren ein ansprechendes Angebot an Läufen |
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Am Samstag war es wieder soweit: Die Aulendorfer Yetis,
Ausdauersportler der SGA, veranstalteten zum vierten Mal den Stadtlauf.
Wieder wird, wie im Vorjahr, dieser Lauf im Rahmen der
Schwaben-GoldCup-Serie, gewertet. Die Initiative zur Lauf-Serie kam von
einem Aulendorfer: dem Organisator des Stadtlaufes Frank Scharnweber.
Der Modus, fünf Läufe - eine Gesamtwertung, hatte sich bereits im
Vorjahr bewährt. Es punkten jedoch nicht nur die ersten Zehn in der
Gesamt-, sondern auch in den jeweiligen Altersklassenwertungen. Doch
damit nicht genug, denn auch die „Nicht-Spitzenläufer“ können –
unabhängig von Rang und Platz in der Team-Wertung punkten. Dieses schon
im Vorjahr praktizierte Konzept führte nun am letzten Samstag dazu, dass
die Aulendorfer Yetis um den rührigen Abteilungsleiter Ramon Schmidt
abermals die Teilnehmerzahl des letzten Jahres von 380 Startern
erreichen konnten. Sicher auch ein Erfolg, der durch die Vielfalt der
Läufe, die angeboten wurden, zustande kam. Denn man konnte bei seiner
Teilnahme wählerisch sein. Angefangen beim Bambini-Lauf, bei dem auch
die Jüngsten ihre Strecke absolvierten und neben T-Shirt (für
rechtzeitig Vorangemeldete) und Urkunde auch eine kleine Überraschung
mit nach Hause nehmen konnten, gab es natürlich auch die Schülerläufe
für Mädchen und Jungen zwischen 8 und 15 Jahren, die Straßensprints,
ebenfalls mit den einzelnen Schülerwertungen, einer Jugend- und einer
Erwachsenenwertung, den Staffellauf mit 4x1125m, bei dem es 6 Wertungen
gab und natürlich dem Hauptlauf, der auf 6 Runden durch Park und
Hauptstraße über insgesamt 6,7 km ausgetragen wurde. Lediglich ein Lauf
war nicht für Jedermann offen, es sei denn, man ist in der Aulendorfer
Gastronomie beschäftigt: Der Aulendorfer Wirte-Sprint – jedes Jahr auf’s
neue eine Attraktion, denn die Wirte, müssen in Kellnerkleidung, also
auch mit langer Kellnerschürze antreten und damit es nicht zu einfach
ist, muss auch noch ein Tablett samt Flasche und Glas über die 220 Meter
befördert werden. Dass dieses Programm auch ganz nach dem Geschmack der
Zuschauer war, bewies die tolle Atmosphäre an der Strecke. Insbesondere
in der Aulendorfer Hauptstraße konnte man sich über mangelnden Beifall
und Ansporn durch die dicht gedrängt stehenden Zuschauer wahrlich nicht
beklagen. Zudem lieferten sich die Läufer packende Rennen, die unter
fachkundiger Moderation von Achim Linder zu einem runden Event
beitrugen. In strahlende Gesichter konnten die Ehrengäste und
Hauptsponsoren während der Siegerehrung im Zielbereich blicken, die
durch Bürgermeister Dr. Eickhoff und die Vertreter der Sponsoren Herrn
Friedel Stark von der Firma Stark und den Vorstandsvorsitzenden der
Volksbank, Herrn Birzer, durchgeführt wurde. Bei den Schülerläufen
wurden neue Namen in die Listen der Sieger und Platzierten eingetragen:
Bei den Schülerinnen siegte Viola Gaschler vor Hanna Binder (beide
Aulendorf/ wSchB). Dritte wurde Anja Fischer (Mengen/1. wSchC) gefolgt
von Annika Gallasch (Aulendorf). Auf den Plätzen 8 bis 12 dann weitere
Aulendorfer Vertreterinnen: Regina Nikel (1. wSchD), Delia Hauser (LGO),
Maike Ohlinger (SGA Yetis/1. wSchA), Tanja Krafzik und Rebecca Eisele (SGA).
Die Entscheidung bei den Schülern fiel zugunsten des Aulendorfers Felix
Steinhauser (SGA/ mSchB) vor Daniel Schneider (DAV Ravensburg/1. mSchC)
und Alexander Obert (DAV Bad Saulgau). Undankbarer Vierter wurde Tobias
Kleinheinz (SGA) dessen Bruder Andreas den 6. Gesamtrang verbuchen
konnte. Beachtlich die Platzierung des erst 9-jährigen Raphael Hummel (LGO/1.
mSchD), der mit Gesamtrang 5 noch viele ältere Läufer auf die Plätze
verweisen konnte. Die Plätze 7 bis 14 belegten: Marcel Gentner (SV
Ebersbach), Laurin Krug, Raffael Holewecky, Patrick Gentner, Severin Rey
(alle Aulendorf), Lukas Steinhauser (SGA), Michael Wahl (LT Otterswang)
und Phillip Hangarter (SGA). Bei den Stark-Straßensprints konnten einmal
mehr die Geschwister Nico (mSchA) und Nadine Vögtle (beide LGO/wSchA)
ihre Sprintfähigkeiten unter Beweis stellen. In 25 bzw. 30 Sekunden
erzielten sie die besten Zeiten aller Läufe über die 220 Meter auf der
Aulendorfer Hauptstraße. Für die drittschnellste Zeit sorgte Carmen
Schmid (Riedlingen (wJA/wJB) mit 32 Sekunden. Nicht anmelden konnte man
sich für den Wirtelauf, der nur den Aulendorfern Gastronomen vorbehalten
war. In einem Kopf-an-Kopf-Zieleinlauf hatte schlussendlich Karl-Michael
Reck vom gleichnamigen Café Reck die Nase knapp vorn. Zweiter wurde
Ermlers Café-Bar vor dem Vertreter des Bistro Kaktus – nur um den Hauch
einer Sekunde hinter dem Sieger. Bei Badespaß und Aqua-Party fand der 4. Stadtlauf in der Schwabentherme seinen Ausklang. Die Vorfreude auf das nächste Jahr ist somit vorprogrammiert. |