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3 Yetis bezwingen den Rennsteig (bk). Am Samstag wurde zum 34. Mal Europas längster Crosslauf ausgetragen: Der Rennsteiglauf. Diesen landschaftlich schönen Lauf auf dem Kammweg des Thüringer Waldes über 72,7 Kilometer mit seinen 1489 Höhenmetern Anstiegen und 990 Meter Gefällestrecken von Eisenach nach Schmiedefeld nahmen auch 3 Ausdauersportler der Aulendorfer Yetis in Angriff.
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Morgens um 6 Uhr fiel bei strahlend blauem Himmel der Startschuss auf dem Eisenacher Marktplatz. Bereits um diese Zeit säumten zahlreiche Zuschauer die Straßen, bevor die Strecke ins Gelände führte. Auf den ersten 25 Kilometern waren bereits 750 Höhenmeter zu überwinden. Nach dem Inselsberg lief man in luftiger Höhe, das Wetter schwang um, den Teilnehmern blies plötzlich böiger, zum Teil stürmischer Wind entgegen und verlangte den Läufern dieses Jahr zusätzliche Kräfte ab. Entschädigen konnte nur der freie Blick aus diesen Höhen über das Thüringer Land, welcher teilweise atemberaubend war und die Läufer ein klein wenig für die Strapazen entschädigte. Etwas verhaltener als bei seinem Rennsteig-Debüt im vergangenen Jahr startete Burkhard Kachold in diesen Lauf. Ein wenig fehlte ihm dieses Jahr der letzte Biss, um an die Vorjahresleistung anzuknüpfen. So blieb die Uhr für ihn nach 6:43,40 Stunden stehen. Dies bedeutete Rang 93 von 1.633 Startern und in seiner Altersklasse Platz 29 von 317.
Manfred Stärk und Hermann Ohlinger absolvieren ersten Ultralauf Mit dem
Rennsteig- Supermarathon hatten sich zwei weitere Ausdauersportler der
Aulendorfer Yetis keinen einfachen Lauf ausgesucht, um sich erstmals an
einer Ultradistanz zu versuchen. Beide hatten sich ehrgeizig für dieses
Ziel vorbereitet, was schlussendlich auch mit einer respektablen Endzeit
belohnt werden sollte.
Manfred Stärk und Hermann Ohlinger gingen ebenfalls vorsichtig an die ersten schweren Kilometer dieses Laufes. Auf der Strecke forcierten beide abwechselnd das Tempo und trieben sich somit gegenseitig zu hervorragenden Leistungen. Auf Grund des immer stärker werdenden Regens hatten beide einen zusätzlichen Gegner zu bekämpfen. Beide kamen zeitgleich ins Ziel: Für Manfred Stärk blieb die Uhr nach 8:27,37 und für Hermann Ohlinger wurden 8:27,38 gestoppt. Dies bedeutete beim erfolgreichen Ultra-Einstand die respektablen Platzierungen 770 und 771 im Mittelteil des Läuferfeldes, von dem 1.541 das Ziel erreichten. Weitere 92 Läufer mussten das Rennen vorzeitig aufgeben.
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