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Am Wochenende vom
9.-11.06. wurde der 22. Internationale Brüder-Grimm-Lauf über die
Gesamtdistanz von 82 km ausgetragen, ein Lauf über 5 Etappen, die auf 3
aufeinander folgende Tage verteilt sind.
Wie populär und beliebt dieser auch landschaftlich reizvolle Lauf ist,
zeigt die Tatsache, dass das Kontingent der 500 Startplätze schon weit
vor dem Start dieses anspruchsvollen Wettkampfes vergeben war.
Vor allem die beiden Etappen am Abschlusstag stellen auf Grund des
Profiles und der dementsprechenden Höhenmeter und der bereits
absolvierten Etappen an den beiden Vortagen eine besondere physische
Herausforderung an die teilnehmenden Läufer dar. Dabei ist die sinnvolle
Einteilung der Kräfte der Schlüssel für gute Platzierungen bei diesem
außergewöhnlichen Lauf.
Gut gemeistert haben das bei hohen Temperaturen die Aulendorfer Yetis:
Frank Scharnweber, Gast-Yeti Raimund Klitz und Torsten Moch konnten
nicht nur eine geschlossene Mannschaftsleistung abliefern und mit
respektablen 51 Minuten Abstand die zweitplatzierte Mannschaft mehr als
deutlich distanzieren, sondern auch in den Einzelwertungen die Ränge 2
bis 4 in der genannten Reihenfolge behaupten. Dabei konnten auch noch
auf den Einzeletappen (bereinigt um Läufer, die nur einzelne Etappen
liefen) folgende Top-Platzierungen erzielt werden:
Frank Scharnweber
1./2./2./4./2. /Gesamtzeit
4:53,39 /Männer:
2. /M40: 1.
Raimund Klitz
3./3./3./3./5. /Gesamtzeit
4:55,55 /Männer:
3. /M50: 1.
Torsten Moch
6./4./10./1./1. /Gesamtzeit
4:57,38
/Männer: 4. /M30: 1.
Auch die weiteren
Starter trugen nicht unerheblich zum guten Abschneiden der Yetis bei.
Albert Unger konnte sich von Lauf zu Lauf stetig steigern. Beginnend mit
Platz 35 im Feld der Männer konnte er die letzten drei Etappen jeweils
um Platz 25 einlaufen, was nach insgesamt
5:34,47 auch sein
Gesamtrang war. Dies bedeutete in der Altersklasse M40 den 11. Platz von
159.
Alexander Kiestaller kam durch Trainingsrückstand erst gegen Mitte
dieses Wettbewerbs in Schwung und konnte sich folglich erst auf den
letzten, schweren Etappen besser platzieren.
5:59:27 bedeuten
den 55. Platz bei den Männern, aber auch den Altersklassenplatz 1 in der
M18. Auf allen 5 Etappen war er Altersklassenbester.
Hermann Ohlinger hatte noch vor 3 Wochen seinen ersten Ultralauf
bestritten. Dennoch stand er auch in Hanau seinem Mann, teilte sich die
Kräfte dabei gut ein und verbesserte sich von Lauf zu Lauf. In der
Männerwertung behauptete er mit
6:20,41 Platz 105
von 336 Männern und den 52. Altersklassenplatz von 159 M40-Läufern.
Sabine Ohlinger vertrat als Einzige die Yeti-Frauen. Mit
7:11,47 belegte
sie Gesamtrang 25 von 87 Frauen und in der AK W40 den 11 Platz von 43
Startern.
Den Gesamtsieg
errang Tobias Hegmann (TV Kleinostheim) mit lediglich 54 Sekunden
Vorsprung. |